Medizinern
Insbesondere in Entwicklungsländer halten sich die Menschen bis zur über 80%ihrer Zeit in geschlossenen Räumen. Dort kommen sie zwangsläufig einer vielfältigen Luftbelastung ausgesetzt, die aus den Emissionquellen in diesen Objekten hervorgerufen wird wie durch lebendige Organismen wie Pilze, Bakterien, Milben, Viren und aber auch durch ausdünstende oder durch direkten Dermalkontakt, aufgenommene Stoffe aus Möbel,Baumaterialien,Teppichböden, Kunststoffe, Textilien und andere Verbrauchsmaterialien wie Kosmetika, Schampous, Seifen, Färbemittel usw.
Bei chronisch exponierten Menschen zeigen sich vor allem Irritationen von Haut und Augen. Außerdem leiden die Betroffenen sehr oft an Kopf-und Gliederschmerzen, Schwindelgefühle, Schlaf -und Konzentrationsstörungen, Infektanfällichkeit. Sie sind meistens auch sehr Müde und fühlen sich geschwächt. Viele dieser Krankheitsbilder haben außer schwer nachprüfenden Symptomen zusätzlich noch einen individuellen Verlauf, d.h einige der Krankenerscheinungen treten nicht bei allen exponierten Personen auf.Weiterhin gibt es zahlreiche Personen, die trotz dieser Symptome, verhältnismäsig geringe Konzentrationen der Innenraumkontaminanten in Urin, Blut, Schweiß, Haaren und Nägel aufweisen. Alle dieser Fakten führen zwangsläufig zur Überlegung, daß mit unterschiedlichen und ihren Intensität differierenden Effekten bei exponierten Personen zu rechnen ist.Ihre Individualität und damit gekoppelte Sensitivität konnte bisher klinisch-biologisch oder -chemisch nicht mit Sicherheit unter Beweis gestellt werden.
In mehreren Untersuchungen mit Personengruppen wurde festgestellt, daß nicht nur die Gesamtmenge eines Kontaminanten im Körper für eine Intoxikation ausschlaggebend ist.Sondern, es ist genauso wichtig,wie groß die Ausscheidungspotential der Kontaminanten sind. Nur mit Hilfe der Ergebnisse beider Methoden kann man eine Aussage treffen ob die betreffende Person in den Innenräumen durch Kontaminanten eventuell gefährdet ist. Stellt man tatsächlich dieser potentielle Gefahr fest, so kann man Empfehlungen aussprechen wie man sich entkontaminiert.
Leistungen
Wenn Sie als Arzt bei Ihren Patienten,innenraumspezifisch hervorgerufene Effekte vermuten, stehen wir ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung. Anhand der Analyse von Blut-, Urin-, Kot-, Schweiß-, Haarproben können wir eine Belastungsmusterentwickeln, aus dem Sie entnehmen können mit welchen Kontaminanten (Chemikalien, Metalle, Stäube, Bakterien, Pilze, Viren) Ihre Patienten belastet sind. In begründeten Fällen könnte man Metaboliten und Auscheidungspotentiale der betreffenden Kontaminanten bestimmen. Diese helfen Ihnen eine deutliche Diagnose zu fällen. Ferner empfehlen wir Möglichkeiten zur Reduzierung oder Eliminierung der Kontaminanten vor. Stellt man eine bestimmte Kontaminant fest, so kann man anhand der Untersuchungen der verschiedenen Gegenstände, mit denen der Patient tagtäglich in Beruhrung kommt, feststellen, woher diese Kontamination stammt.Diese und indirekt belastete Gegenstände können dann leicht eliminiert werden. Nach der Entsorgung, ist es ratsam nach 3 Monaten, eine zusätzliche Luftanalye vorzunehmen anhand dessen bestimmt werden kann ob die Entsorgung zur gewünschen Ziel geführt hat.
Sie können uns jederzeit kostenlos Kontaktieren. Wir schlagen für Ihren Patienten spezifische, notwendige Analysen vor. Wir beraten Sie auch bezüglich der Erstattung der Kosten durch gesetzlichen und privaten Krankenkassen.
